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Historische Entwicklung

A. Die Entwicklung des Detektivgewerbes in Deutschland


1. Vorbemerkungen

Diese Darstellung der Entwicklung der Detektivtätigkeit in Deutschland befasst sich in erster Linie mit dem Personenkreis, der diese Tätigkeit überwiegend auf gewerblich-kriminalistischer Basis verrichtete bzw. auch heute noch verrichtet. Sie stützt sich in mehreren Teilen auf die von Herrn Professor Siegfried Berg am 20. August 1987 erstellten Dokumentationsdaten ab.1 Nicht näher eingegangen wird auf die Detektive, die im staatlichen Auftrag für die öffentliche Sicherheit verantwortlich waren, da dieser Personenkreis der Polizei zuzurechnen ist. Als erläuterndes Beispiel kann hier das Wirken von Dr. Wilhelm Stieber genannt werden, der sich ab 1861 als erster privatpolizeilicher Ermittler in Deutschland betätigte.

Seit Januar 1863 war Dr. Stieber im Auftrag von Otto von Bismarck mit dem Aufbau einer Staatspolizei beschäftigt, die sich bis 1866 zu dem preußischen Geheimdienst „Central-Nachrichten-Büreau“ entwickelte. Im Gefolge von Dr. Stieber führten auch eine Reihe von ihm beschäftigter Privatagenten ebenfalls detektivische Ermittlungstätigkeiten aus.2

 

2. Die Anfänge der Detektivtätigkeit in Deutschland

Der gewerblich tätige Detektiv, dessen Tätigkeit im Wesentlichen frei ist von staatlicher oder gerichtlicher Anleitung und Lizenz, ist eine Errungenschaft bürgerlicher Emanzipation. Die Erfolge der privaten Kriminalitäts- und Verbrechensaufklärung durch Detektive, besonders in England, Frankreich und Amerika im 18. und 19. Jahrhundert, führten auch in  Deutschland im vergangenen Jahrhundert zur Gründung von privaten Ermittlungsfirmen, Detekteien oder Detektivinstitute genannt. Im Jahre 1860 war es ein Makler in Stettin, mit dem Namen S. Salomon, der ein Detektivbüro mit der Firmenbezeichnung „Erkundungsbüro zur Wahrung kaufmännischer Interessen für Stettin und die Provinz Pommern“ gründete.  1861 wurde in Dresden unter dem Namen „Detektiv- und Rechtsbüro Rex“ durch H.L. Römer eine Detektei eröffnet. In Berlin nahm 1880 das Detektivbüro von Caspari Roth Rossi als erstes privates Ermittlungsbüro seine Tätigkeit auf.

In den Jahren des industriellen Aufschwungs gegen Ende des Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden in allen größeren deutschen Städten Detektivbüros. Die Gründer waren meistens ehemalige Kriminal- oder Polizeibeamte. Sie besaßen durch ihre kriminalistische Ausbildung die geeignete Vorbildung, um detektivisch tätig zu werden. Die hauptsächlichen Tätigkeitsbereiche zur damaligen Zeit waren Beobachtungen im Zusammenhang mit Ehescheidungsfällen und Ermittlungen zivilrechtlicher Art.

Die Reichsregierung nahm offiziell die Existenz von Detektiven erstmals in der Reichsgewerbeverordnung vom 01. Januar 1870 zur Kenntnis, die in der Folgezeit mit mehr als 100 Änderungsgesetzen modifiziert wurde und auch Bestimmungen über Detektive und Auskunfteien enthielt.3

Im preußischen Ministerialerlass vom 28. November 1901 wurden Detektive schon damals als Gewerbetreibende eingeordnet.4

Bereits 1896 kam es zur Gründung des „Reichsverbandes Deutscher Detektiv-Institute e.V.“, als gemeinsame Interessenvertretung und Berufsorganisation gegenüber dem Gesetzgeber, Verwaltungsbehörden, Gerichten, Kammern und Wirtschaftsverbänden.

 

3. Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik

Während der Zeit der Weimarer Republik war die private Sicherheit der Bürger eine Schwachstelle des staatlichen Gewaltmonopols. Kriminalität gegen den Privatbereich und auch gegenüber Unternehmen der Wirtschaft konnten von der Polizei, die sich wie andere Staatsorgane in einer Krise befand, nicht wirkungsvoll bekämpft werden. Das führte zwangsläufig zu einem Anwachsen der privaten Ermittlungen durch kriminalistisch vorgebildete Detektive. Zahlreiche Detekteien und Bewachungsunternehmen boten ihre Dienstleistungen an und übernahmen den Schutz des Bürgers und der Wirtschaft. Die Folge der zahlreichen Detekteigründungen und die damit hauptsächlich verbundenen Tätigkeiten der Ermittlungen und der Observationen war, dass das Reichswirtschaftsministerium am 12. Mai 1920 einen Ministerial-Erlass über das Recht der Behörden zur Einsichtnahme in die Handaktensammlung der Detekteien und Auskunfteien in Verbindung mit 35 III der Gewerbeordnung herausgab.5

Der „Reichsverband Deutscher Detektiv-Institute e.V.“ und andere inzwischen gegründete Detektivverbände schlossen sich nach dem Ersten Weltkrieg zum „Reichsbund Deutscher Detektive e.V.“, mit Sitz in Weimar, zusammen. Erstmals erschien auch 1920 in Hildesheim eine „Deutsche Detektiv-Zeitung“.

Nach einer amtlichen Erhebung (Betriebszählung) aus dem Jahr 1925 gab es in Deutschland 1.321 Detekteien/Detektivinstitute. Bestrebungen des Verbandes, den Zugang zum Gewerbe nur über eine Gewerbeanmeldung zu ermöglichen und eine Erlaubnispflicht zu erreichen, führten am 14. Dezember 1936 zu einer Beratung im Reichstag. Eine Erlaubnispflicht oder Konzessionierung für das Detekteigewerbe war aber trotz aller Versuche der Detektivverbände bis heute durch den Gesetzgeber nicht zu erreichen.

 

4. Die Zeit des Nationalsozialismus

Nach 1933 wurde der Reichsbund als „Detektiv-Fachschaft Auskunfteien und Detekteien“ in die „Deutsche Arbeitsfront“ eingegliedert. Mit dem „Gesetz zur Beseitigung von Missständen im Auskunftei- und Detektivgewerbe“ vom 01. Februar 1939 wurde dann die Möglichkeit geschaffen, den Detekteien ihre Arbeit zu untersagen.

 

5. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Ähnlich der Situation der zwanziger Jahre sah es in Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus. Militärpolizei und die Polizeien der Länder waren in der Nachkriegszeit nur schwer in der Lage, die Rechte des Bürgers zu sichern und die Kriminalitätsbekämpfung wirkungsvoll durchzuführen. Die Ausgangslage zur Gründung von Detekteien war daher günstig. Schon am 27. Februar 1946 kam es in München zur Gründung des „Verbandes Deutscher Detektive e.V.“, der in einem Schreiben vom 15. Juni 1946 an den Münchener Oberbürgermeister einen Bestand von 101 Mitgliedern aus allen vier Besatzungszonen angab. Im Oktober des gleichen Jahres wurde in den drei westlichen Besatzungszonen die reine Detektivtätigkeit zugelassen. Allerdings bestimmte der Kontrollrat mit Gesetz Nr. 42 vom 23. September 1946 eine Lizenzpflicht für Auskunfteien und Detekteien. Die Erteilung der Lizenz setzte sowohl eine persönliche als auch fachliche Eignung voraus.

Mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde die Gewerbefreiheit begründet mit der auch die am 23. September 1946 erlassene Lizenzpflicht für Detektive wieder entfiel. Damit war wieder § 35 der alten Gewerbeordnung gültig, nach dem für die Aufnahme einer Detektivtätigkeit die Anmeldung nach § 14 der Gewerbeordnung genügte.6  In der sowjetischen Besatzungszone wurde das Detekteigewerbe 1947 verboten.

Der „ Verband Deutscher Detektive (VDD) e.V.“ erhielt dann durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft am 31. Januar 1947 die Genehmigung, den Namen des Verbandes zu ändern. Der neue Verbandsname lautete „Verband der Detekteien und Privat-Auskunfteien e.V.“; die Kurzbezeichnung VDD wurde beibehalten. Anfang 1949 kam es wieder zu einer Namensänderung des Verbandes. Er führte nun die Bezeichnung „Verband Deutscher Detektive und Privatauskunfteien, Landesverband Bayern (VDD) e.V.“ mit Sitz München.

 

6. Entwicklung des Detektivgewerbes in der Bundesrepublik Deutschland

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland etablierte sich am 11. Juni 1950 der erste überregionale Berufsverband der Detektive mit dem Namen „Bund Deutscher Detektive (BDD)e.V.“. Er wurde beim Amtsgericht Hannover ins Vereinsregister eingetragen. Mit Urkunde vom 08. August 1952 wurde dieser Detektivbund im Verbandsregister beim Bundeswirtschaftsministerium als Berufsverband registriert. Die Auflösung des alten VDD erfolgte am 20. Dezember 1950.

Ab 1953 wurden immer wieder von Verbandsseite, wie schon in den zwanziger Jahren, Versuche unternommen, eine Erlaubnispflicht für den Zugang zum Detektivgewerbe zu erreichen. Desgleichen wurden Initiativen zur Anerkennung des Detektivberufes als Lehrberuf gestartet.

Die Bemühungen gegenüber dem Gesetzgeber blieben aber erfolglos und wurden jeweils negativ beschieden. Als Konsequenz daraus wurde durch Beschluss der Hauptversammlung des BDD vom 15. Juni 1957 ein „Lehrinstitut“ eingerichtet, das den Auftrag hat, die Weiterbildung der Mitglieder durchzuführen.

Durch immer neue Gewerbeanmeldungen von Detekteien kam es am 25. Juli 1960 in Köln zur Gründung eines neuen Verbandes mit dem Namen „Bund Internationaler Detektive (BID) e.V.“. Da viele Detekteien auch im Auskunfteigewerbe tätig waren und diese sich in einem Detektivverband nicht genügend repräsentiert sahen, erfolgte am 24. September 1961 in Frankfurt/Main die konstituierende Versammlung eines neuen Verbandes, der sich „Zentralverband der Auskunftei-, Detektei- und Inkasso-Unternehmen (ZV) e.V.“ nannte. Er hatte seinen Sitz in Berlin. Nachdem sich die Detekteien/Auskunfteien und die Inkassounternehmen getrennt hatten, nannte sich der Verband dann „Zentralverband der Detekteien und Auskunfteien (ZV) e.V.“.

Bei den Mitgliedern von zwei älteren Detektivverbänden, nämlich dem „Bund Deutscher Detektive (BDD) e.V.“ und dem „Zentralverband der Detekteien und Auskunfteien (ZV) e.V.“ wuchs durch die Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa die Erkenntnis, dass eine Bündelung der Kräfte notwendig war. Sie fanden sich deshalb am 05. Juli 1983 zu der Gründungsversammlung eines neuen Gesamtverbandes in Friedrichsdorf/Hessen zusammen. Dieser Gesamtverband erhielt den Namen „Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) e.V.“. Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) e.V. steht damit in der Tradition einer auf das Jahr 1950 zurückreichenden ununterbrochenen Berufsverbandsarbeit. Die Mitglieder des BDD kommen heute aus zehn Nationen.

 

7. Die Internationalisierung des Detektivgewerbes

Das stetige wirtschaftliche und politische Zusammenwachsen der Staaten in Europa sowie die zunehmenden Verflechtungen der Wirtschaft in der ganzen Welt konnten nicht ohne Einfluss auf das Detektivgewerbe bleiben, wenn dieses nicht von der allgemeinen Entwicklung abgekoppelt werden wollte. Deshalb war Internationalität zur Anpassung und Stärkung des Detektivgewerbes unabdingbar.  Dies führte dazu, dass die drei Verbände: Der „Bund Deutscher Detektive (BDD)“, der „Österreichische Detektiv-Verband (ÖDV)“ sowie der „Fachverband  Schweizerischer Privat-Detektive (FSPD)“, am 07. Dezember 1963 die „Internationale Kommission der Detektiv-Verbände (IKD) mit Sitz in Wien gründeten.

Mitglied der IKD können in der Regel die Detektivverbände der einzelnen Staaten sein; die Mitgliedschaft eines einzelnen Detektivunternehmens ist die Ausnahme. Derzeit hat die IKD 25 Mitglieder aus 22 Ländern, davon 22 nationale Verbände aus 18 Nationen.7 Dienstleistungen der Detektive sind damit, wie die reibungslosen Warenströme in Europa, über die Grenzen hinweg nicht nur möglich, sie sind inzwischen zum normalen Bestandteil des Alltagsgeschäfts geworden.

Die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft sowie die fortschreitenden weltweiten wirtschaftlichen Verflechtungen erforderten eine weitere Entsprechung auf dem Detektivsektor. Die Folge war, dass im Jahre 1966 die „World Association of Detectives (WAD)“ entstand, die im Übrigen ursprünglich schon im Jahre 1925 gegründet wurde und sich im September 1950 mit der „Secret Association“ unter dem Namen „World Secret Service Association“ vereinigte.

Damit wird deutlich, dass Detektive schon sehr früh die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihnen hinsichtlich der Internationalisierung sogar eine gewisse Vorreiterrolle zukommt.

Der WAD gehören derzeit etwa 800 Detektive aus allen Ländern der Erde an, was die detektivischen Dienstleistungen über die Grenzen hinweg erleichtert und fördert.

Die weiterhin zunehmende Globalisierung der Wirtschaft und die nach wie vor wachsende grenzüberschreitende Kriminalität stellt auch das Detektivgewerbe vor immer neue Herausforderungen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen wird dazu führen, dass die volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung der Detekteien in Deutschland und in Europa wachsen wird.

 

 

B. Rechtliche Grundlagen für die Ausübung des Detektivgewerbes

 

1. Rechtliche Grundlagen für den Privat-Detektiv

Jeder deutsche Staatsbürger kann auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland beim zuständigen Gewerbeamt nach § 14 der Gewerbeordnung (GewO) ein Gewerbe als privater Ermittler anmelden. Eines weiteren Befähigungsnachweises für diese Gewerbeanmeldung bedarf es nicht.

Mit Inkrafttreten einer Änderung der Gewerbeordnung am 01. Oktober 1998 hat die zuständige Behörde nach § 38 der GewO neuerdings jedoch unverzüglich nach Erstattung der Gewerbeanmeldung oder der Gewerbeummeldung nach § 14 die Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden zu überprüfen. Zu diesem Zweck hat der Gewerbetreibende unverzüglich ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz und eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 Abs. 5 zur Vorlage bei der Behörde zu beantragen.

Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, hat die Behörde diese Auskünfte von Amts wegen einzuholen.

Das Detektivgewerbe gehört nach § 38 GewO zum „Überwachungsbedürftigen Gewerbe“. Dies hat zur Folge, dass die Landesregierungen durch Rechtsverordnung für das Detektivgewerbe bestimmen können, in welcher Weise es seine Bücher zu führen und dabei Daten über einzelne Geschäftsvorgänge, Geschäftspartner, Kunden und betroffene Dritte aufzuzeichnen hat.

 

2. Rechtliche Grundlagen für den Kaufhausdetektiv

Der Kaufhausdetektiv gehört gewerberechtlich zum Bewachungsgewerbe. Die Ausübung des Gewerbes eines Kaufhausdetektivs erfordert deshalb eine Gewerbeanmeldung nach § 34 a der GewO.

Mit Inkrafttreten der Änderungen zum § 34 a der GewO zum 1. Januar 2003 und zur Verordnung über das Bewachungsgewerbe (Bewachungsverordnung - BewachV) zum 15. Januar 2003 ist die Zulassung als Gewerbetreibender mit einer Reihe weiterer Auflagen verbunden.

Insgesamt gelten nunmehr seit Anfang 2003 die folgenden wesentlichen Zulassungsvoraussetzungen. Der Antragsteller muss

  • die für die Ausübung der Bewachungstätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit besitzen,
  • die für den Gewerbebetrieb erforderlichen Mittel oder entsprechende Sicherheiten nachweisen,
  • eine ausreichende Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben,
  • eine Bescheinigung der IHK nachweisen, dass er über die zur Gewerbeausübung notwendigen Vorschriften unterrichtet wurde. Wenn er selbst in eigener Person in öffentlich zugänglichen Bereichen z.B. als Kaufhausdetektiv tätig wird, muss er zuvor eine Sachkundeprüfung vor der IHK abgelegt haben.

Außerdem unterliegt er der Buchführungspflicht einschließlich der Aufzeichnung von Daten über einzelne Geschäftsvorgänge sowie über die Auftraggeber und der Pflicht zur Erteilung von Auskünften. Darüber hinaus unterliegt er der Verpflichtung zur Duldung der behördlichen Nachschau. Insoweit kann das Grundrecht des Artikels 13 (Unverletzlichkeit der Wohnung) eingeschränkt werden.

In der Vergangenheit war die Zuordnung der Kaufhausdetektive wiederholt auch Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. Diese Frage erscheint zwischenzeitlich aber insoweit endgültig geklärt, als der Bund-Länder-Ausschuss „Gewerberecht“ am 12./13. November 1991 beschlossen hat, dass der Kaufhausdetektiv zum Bewachungsgewerbe gehört und die Zuordnung der Kaufhausdetektive zum Bewachungsgewerbe in zwei Grundsatzurteilen bestätigt worden ist, und zwar durch Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts (BayObLG) vom 25. Januar 1982 (Aktenzeichen 3 Ob OWi 225/81) und des Oberlandesgerichts Köln (OLG) vom 22. Januar 1993 (Ss 447/92 (B) - 191 B).

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass eine klare gewerberechtliche Trennung zwischen dem Privat-Detektiven und dem Kaufhausdetektiven besteht und die beiden Tätigkeitsbereiche somit in keiner Weise miteinander vergleichbar sind.

 

© BDD e.V. 2011

 

 

 

1 Peter und Linke: Das Organisationswesen deutscher Detekteien und Auskunfteien; Aufsatz (um 1931), veröffentlich in „Die Recherche; Berlin (ZV) Nr. 361

2 Buch von Manfred Binder: „Dr. Wilhelm Stieber, der preußische loyale Staatsagent: Feldpolizeidirektor & Geheimdienstchef Fürst Bismarcks und seine Denkwürdigen“

3 ZAD-Fachbereich A – Spezielle Berufskunde; ZAD-Lehrbrief „Geschichte der Detektive in Deutschland

4 Ebenda

5 ZAD-Lehrbrief „Geschichte der Detektive in Deutschland“

6 Ebenda

7 Internet: www.i-k-d.com; Stand 28. August 2011

 

 

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